Die klassische Homöopathie ist eine 200 Jahre alte ganzheitliche Medizin.
Aus homöopathischer Sicht ist Krankheit eine Störung der Lebensenergie, die sich in körperlichen, geistigen oder seelischen Symptomen zeigen kann.
Jeder Mensch bringt darüber hinaus in sein Erdenleben eine familiär bestimmte Krankheitsneigung mit, so wie wir unsere Gestalt, Augen- Haar- und Hautfarbe und -form mitbringen. Ist beispielsweise in einer Familie Rheuma verbreitet, ist die Wahrscheinlichkeit für rheumatoide Erkrankungen erhöht, was aber nicht heißt, dass jedes in diese Familie hineingeborene Kind auch an Rheuma erkranken wird.
Das Wesentliche einer homöopathischen Behandlung ist deshalb, ein Arzneimittel herauszufinden, das ganz auf die körperlichen, geistigen und seelischen Symptome des Patienten/in abgestimmt ist und auch die familiäre Krankheitsdisposition mitberücksichtig. Einer unserer heutigen »Meister in der Homöopathie«, der indische Arzt Rajan Sankaran, nennt es das Herausfinden des ureigenen individuellen »Energiemusters« eines Menschen.
Die homöopathische Aufnahme der Krankheitsgeschichte ist eine umfassende Befragung nach der individuellen Krankheitsgeschichte, den Empfindungen, Vorlieben, dem Verlangen und der Abneigung nach bestimmten Nahrungsmitteln, den Empfindlichkeiten für Temperaturen, den Ängsten, Träumen und schließlich der familiären Krankheitsgeschichte.
Grundsätzlich ist die Homöopathie eine Therapieform bei jeder Erkrankung, sei sie akut oder auch chronisch und unabhängig davon, ob eher körperliche Symptome im Vordergrund stehen wie bei Asthma oder seelische wie bei Angstzuständen. Die homöopathische Therapie wird wirksam sein, wenn das für die Gesamtsymptomatik der Person zutreffende Arzneimittel verabreicht wurde und die Lebensenergie eingesetzt werden. Eine homöopathische Behandlung kann auch begleitend bei einer notwendigen Operation oder medizinischen Behandlung eingesetzt werden.
Eine homöopathische Behandlung setzt ein ausführliches Erstgespräch von circa 2 Stunden voraus und je nach Tiefe der Pathologie, weitere Folgetermine, die meistens in einem ein- bis dreimonatigen Rhythmus sinnvoll sind. Tritt im Laufe der Behandlung eine akute Erkrankung auf (beispielsweise bei einem grippalen Infekt) sind, je nach Situation, häufige, kurze Konsultationen notwendig. Dies kann in einer hochakuten Phase auch täglich sein.
Es muss an dieser Stelle gesagt werden, dass zwar selbst schwerste Erkrankungen homöopathisch behandelt und in vielen Fällen auch geheilt werden können, wir homöopathischen Behandler und Behandlerinnen jedoch nie wissen, ob unsere Kenntnisse in diesem individuellen Fall ausreichen um das Ähnlichste, das heilende Mittel, herauszufinden.
Da jeder Patient und jede Patientin ein auf die individuelle Krankheitsgeschichte abgestimmtes Heilmittel benötigt und die Homöopathie eine Erfahrungsmedizin ist, lässt sich nicht sagen, wie viele Folgetermine notwendig sein werden.
Das für die Symptomreihe einer Person richtige Mittel zu finden ist die hohe Kunst der Homöopathie. Selbst eine solch ausführliche Anamnese garantiert nicht immer das Herausfinden des richtigen Mittels.
Ob die Auswahl gelungen ist, lässt sich jedoch von den Patienten selbst überprüfen in einer Verbesserung ihrer Beschwerden und einer Zunahme der Vitalität.
Insbesondere bei Kindern sind Krankheitsgeschehen noch nicht so chronisch und ihre Lebensenergie lässt sich sehr viel einfacher kräftigen. Bei ständig wiederkehrenden Mittelohrentzündungen, Neigungen zu Ekzemen und Neurodermitis, Allergien und Asthma, aber auch bei Bettnässen, sogenannten Verhaltensstörungen usw. kann die Homöopathie eine sanftere und nebenwirkungsärmere Behandlungsmethode sein.
Kosten der homöopathischen Behandlung:
Eine Erstanamnese bei Erwachsenen (Dauer etwa 2 Stunden) wird mit 240 Euro berechnet, für Kinder 200 Euro. In dem Preis ist die Bearbeitung des Anamnesefragebogens und des Anamnesegesprächs enthalten).
Eine Behandlungsstunde ob in Präsenz, telefonisch oder digital (Dauer 60 Minuten) wird ab dem 1.1.2025 mit 120 Euro berechnet. Derselbe Stundensatz wird auch bei einer telefonischen Beratung angesetzt. Konsultationen am Telefon finden bei akuten Erkrankungen statt, und können, je nach Verlauf, bis zum Abklingen der Erkrankung alle 1-2 Tage notwendig sein.
Bei allen chronischen Erkrankungen ist eine umfassende Anamnese notwendig.
Kostenerstattung:
Leider übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen keine Heilpraktiker-Kosten.
Bei Privatversicherten und einigen Zusatzversicherungen werden die Behandlungskosten und verschriebenen Medikamente teilweise übernommen. Allerdings gilt bei den Zusatzversicherungen das fast 40 Jahre alte Hufeland-Verzeichnis, dessen Erstattungsbeträge nie angehoben wurden. Ich möchte Sie darauf aufmerksam machen, dass der von den Versicherungen erstattete Betrag erheblich von meinem Rechnungsbetrag mit dem oben genannten Stundensatz abweichen kann.
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